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Trotz
dass ich nicht gerade klein bin, wirkt die Mucha recht imposant.
Die Silhouette
und Abmessungen der Mucha werden sicherlich Flughöhen um 1000 Meter
erlauben. Die Lackierung soll auch den Kontrast erhöhen, aber gleichzeitig
der Originallackierung entsprechen. Gerade dauern die Diskussionen mit
meinem Sohn Adam, der gegen alle Lackierungen die nicht weiß sind,
ist.
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Auf dem Dach "mumifizierter"
Rumpf (danke Olli). Die Flächen sind drin und reichen von der Kofferraumklappe
bis zum Armaturenbrett. Glücklicherweise hat mein Auto Automatikgetriebe
- eine manuelle Schaltung unter diesen Umständen ist nicht möglich.
So entstand eine hoch gewöhnungsbedürftige Mittelarmlehne. Auf
der Autobahn konnte man reges Interesse an unserer "Mumie" feststellen. |
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Die Flächen
und Leitwerke sind geschliffen, grundiert und wieder geschliffen worden
(Vorbereitung für GFK-
Beschichtung). |
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Jetzt wird die
Sache ernst. Wir haben angefangen die Flächen und sonstigen Teile
(Querruder, Seitenleitwerk- und Ruder, Höhenleitwerk- und Ruder) zu
laminieren. Es hat ein Bisschen gedauert, aber wir mussten warten bis unser
Vereinskollege (danke Herbert) aus dem Urlaub zurück war und uns zeigen
konnte wie das zu machen ist. Eine GFK-Beschichtung haben wir bis jetzt
noch nie gemacht.
So ganz kurz wie
es gemacht wird:
Auf Maß
zugeschnittene Glasfasermatte (46 g/m2) wird vorsichtig auf
die Holzfläche gelegt und entlang der Fläche wird in einem dünnen
Streifen Harz ausgegossen. Als nächstes muss mittels Japanspachtel
das Harz dünn über die Fläche gestreift werden, so dass
die sparsam getränkte Glasfasermatte auf der Oberfläche haften
bleibt.
Für das ganze
Modell haben wir zum Anlaminieren nur ca. 160 g Harz verbraucht. So kann
man sich vorstellen, wie dünn die anlaminierte Schicht ist.
Adam mischt das
Harz, auf dem Tisch liegen das Seiten- und die Querruder mit der zugeschnittenen
Glasfasermatte. |
Ich gieße
das Harz auf die Fläche. Ein Teil der Fläche ist bereits eingetränkt. |
Adam schleift
die Kante des Höhenleitwerks nach einseitigem Laminieren. |
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...schleifen,
Harz auftragen, schleifen...
In der Garage
ist es so kalt, dass ein Aushärten des Harzes nicht möglich ist.
Nach dem das Harz auftragen ist, schleppen wir die Teile in die Wohnung
zur sichtlichen "Freude" meiner Frau. Dann ab ins Badezimmer, Heizung voll
auf und dann stehen sie schön beheizt im Raum.
Das Ende von
dem Prozess ist schon zu sehen. Heute haben wir die erste Seite das dritte
und letzte mal beschichtet, morgen ist die andere Seite dran und dann bleiben
uns nur noch ganz normale Lackierungsvorbereitungen.
Gestern habe
ich bei Höllein die Servos bestellt. Dort waren die am billigsten
und sofort verfügbar. Billig ist der Spaß nicht - 600 DM. Aber
man hat schon gelernt, dass nicht an der falschen Seite gespart werden
sollte. Schließlich ist von den Servos die Sicherheit des Modells
abhängig. Und so werden die beiden Höhenruderhälften und
Querruder durch jeweils ein Graupner C 3321 (39N/cm) bewegt. Für die
Seite und die Bremsklappen werden dann C 5077 (50N/cm) zuständig sein.
Was die Servos betrifft, kommen dann auch noch ein C 507 für die Schleppkupplung
und evtl. eins für die Fahrwerkbremse (falls ich mich entschließen
sollte, das Fahrwerk bremsbar zu bauen) hinein. Das Fahrwerk wird gedämpft.
Nun müssen
aber erst die Flächen fertig sein. |
Das Tempern der
laminierten Teile
im Badezimmer. |
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