Polnische Segelflugzeuge präsentiert von

Komar (Mücke)

Eingeflogen: 1933 (Juni 1937)*
Spannweite:
15,82 m
Länge:
6,77 (6,87) m

Höhe: 1,85 (1,80) m

Flügelfläche: 17,4

Streckung: 14,4

Tragflächenprofil: Strack G-535 auf G-549

Gewicht: 118 (130) kg

Max. Fluggewicht: 200 (210) kG

Tragflächenbelastung:  11,5 (12,1) kG/
Gleitzahl: 20,2 bei
49 (50) km/h
Sinkgeschw.:
0,64 (0,68) bei 76 (47) km/h
Mindestgeschw.:
37 (40) km/h
Max. Geschw.:
120 (140) km/h

Zul. Lastvielfache: +5,4 (+6) g

Daten in (*) - betreffen  Komar bis

"Komar"

  Foto: aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

Eine Konstruktion von Ing. Antoni Kocian und Apolinary Sobierajski. Er war ein Trainings-Hochleistungssegler der sofort eine Anerkennung der Piloten fand. Die Spezialität dieses Seglers war das Ausfliegen von sogar geringsten Thermiken (in den Komar-Pilotenkreisen existierte der Begriff "Komarthermik"). Leider mußte ein Schlepp- und Wolkenflug-Verbot erteilt werden nachdem es bei höheren Geschwindigkeiten (F-Schlepp, Wolkenflug, Sturzflug) zu Unfällen kam. Daraufhin wurde die Konstruktion verbessert (Komar bis) und die Verbote wurden aufgehoben. Der Komar war mit Sicherheit der populärste Trainings-Hochleistungssegler in Vorkriegs-Polen. In 2 Werken sind über 80 Exemplare gebaut worden. Er ist auch auf Lizenz in Estland, Jugoslawien, Palestina, Finnland, Frankreich und Bulgarien hergestellt worden. Ein in Finnland hergestellter Komar hatte einen Flug von Tallin nach Helsinki über der Finnischen Bucht absolviert (über 60 km über Wasser). Nach dem Krieg wurde die Dokumentation des Komar wieder rekonstruiert und mit kleineren Verbesserungen ist die Serienfertigung wieder aufgenommen worden (siehe IS-B "Komar").
Der Rumpf war eine Halbschalenkonstruktion mit Sechskant-Querschnitt, Sperrholz beplankt. Fläche zweiteilig mit Flächenstreben. Die Kabine war offen mit einem Windschutz. 

"Komar"

Foto - aus der Sammlung v. Michał Kuczewski - "Komar" auf Sokola Góra

"Komar"

Foto - aus der Sammlung v. Michał Kuczewski - "Komar" auf Sokola Góra

"Komar"

Foto: aus der Sammlung von Tomasz Kosecki

Das Exemplar vom Komar bis ist ein Exemplar, das als letztes in Nowy Sacz hergestellt wurde am 25.08.1939. Neben dem Segler stehen die Erbauer mit dem Leiter Adam Bajdo.

"Komar"

Foto: aus der Sammlung von Tomasz Kosecki

Im Cockpit ist der Instrukteur Zygmunt Brzeski bei der Startvorbereitung aus dem Berg Rachowa 1938 (Segelflugschule Tęgoborze)

"Komar"

 Foto: "XV Lecie L.O.P.P."

Tęgoborze - gezähmte Dohle "Kasia" in Gesellschaft von Segelfliegern.

"Komar"

Foto: "XV Lecie L.O.P.P."

Śląska Szkoła Szybowcowa (Seglflugschule) in Goleszow.

"Komar"

Foto: A.Glass "Polskie skrzydła" 1984

"Komar"

Foto: A.Glass "Polskie skrzydła" 1984

Finische Lizenz-Komar

"Komar"

Foto: aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: "Komar" auf Jodłowiec. Aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: "Komar" auf Jodłowiec. Aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: "Komar" auf Jodłowiec. Aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: "Komar" auf Jodłowiec. Aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

Foto: aus der Sammlung v. Piotr Piechowski

 

 

"Komar"

Komar im Kroatischem Militärdienst

Komar 3d

 

"Komar" als Modell. Fotos vom Intermodellbau Messe in Dortmund (09.04.2003)

 

"Komar"

Foto: Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: Piotr Piechowski

"Komar"

Foto: Piotr Piechowski

Ergänzung und Bemerkungen sind herzlich willkommen !

Irrtum vorbehalten. Seite zuletzt aktualisiert am: 29.03.2007