Polnische Segelflugzeuge präsentiert von

SZD-LogoSZD-22 Mucha Standard (Fliege Standard)
Eingeflogen: 10.02.1958
Spannweite: 14,98 m

Länge: 7,0 m

Höhe: 1,60 m

Flügelfläche: 17,6

Streckung: 17,6

Tragflächenprofil: Strack G-549 auf M-12

Gewicht: 236 kg

Max. Fluggewicht: 326 kg

Tragflächenbelastung:  25 kG/m²
Gleitzahl: 27,8 bei 75 km/h
Sinkgeschw.:
0,73 m/s bei 71 km/h
Mindestgeschw.: 59 km/h
Max. Geschw.:
250 km/h

Zul. Lastvielfache: +5 / -3 g

 

SZD-22 "Mucha Standard"

 Foto: Piotr Piechowski

Der SZD-22 "Mucha Std." ist vom Ing. Team Nowakowski, Grzywacz, Zatwarnicki für die Weltmeisterschaften 1958 in Leszno (Polen) konstruiert worden. Es war eine von den ersten polnischen Nachkriegskonstruktionen, die mit Adam Witek als Pilot, auf Anhieb Weltmeistertitel erreicht hat. Der Segler ist in Serie in 3 Varianten hergestellt worden (SZD 22A, SZD 22B und SZD 22C). Neben kleinen Änderungen unterscheiden sich die einzelnen Ausführungen in Ausführung des Wasserballastes (Modell B und C) und durch Stoffbespannung des Flügels bei Modell C. Nach den damals gültigen FAI Regeln konnte der Wasserballast nicht während des Fluges entleert werden. Daher war der Wasserballast in Gummibehältern, welche in den Tragflächennasen eingelassen waren. Er war ein Einsitzer, Holzkonstruktion. Die hervorragenden Flugeigenschaften haben den Segler in Clubs und auf den Wettbewerben beliebt gemacht.

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Standard"

Foto: Piotr Piechowski

SZD-22 "Mucha Std."

Foto: Piotr Puchalski

SZD-22 "Mucha Std."

Foto: Piotr Puchalski

SZD-22 "Mucha" prototyp

Foto: "Modelarz" 9/60 Prototyp (mit abgerundetem Seitenleitwerk - wie bei d. SZD-12 "Mucha 100")

 
SZD-22 Mucha St. 3D

 

Hubschrauberschlepp

 

Und hier noch etwas interessantes. Das erste mal in der Welt hat man mit der "Mucha" einen Hubschrauberschlepp erprobt. In der Vorbereitung der Flugschau für den Jahrestag der Flugfahrt in Polen im September 1957 hat auf dem Militärflugplatz Babice bei Warszawa Hubschrauberpilot Leutnant Tadeusz Papajski erst eine "Mucha" und dann eine "Jaskolka" geschleppt, die von Jerzy Adamek geflogen wurden. Die "Zirkusnummer" ist gelungen, so dass ein paar Tage später auf der Flugschau in Warszawa und Krakow so ein senkrechter Schlepp demonstriert wurde. Derartige Vorführungen sind noch unter anderem in Moskau und Schweden, aber auch auf den VII Segelflugmeisterschaften in Leszno durchgeführt worden. Auf den Meisterschaften ist sogar ein "Bocian" mit dem Segelflugvorstand der FAI, Herrn Gehringer und einem Repräsentanten des Präsidiums der OSTIV, Herrn Yates als Passagiere so geflogen.

 

Auf dem Bild::

"Mucha" im so genannten "Heringshängen" unter dem Hubschraubertyp SM-1 auf dem Flugtag in Warszawa 1957

 

Hol

Foto: K. Albin "Szybownictwo na świecie" WK 1960

 

 

Unten: Mucha als Modell. Weitere Informationen: MUCHA

 

Model "Muchy"

Foto: Piotr Piechowski

Ergänzung und Bemerkungen sind herzlich willkommen !

Irrtum vorbehalten.  Seite zuletzt aktualisiert am: 22.07.2004